Autor: *

Wiener Zeitung, Das Ende vom sound:frame

Das Ende vom Sound:frame Das Wiener audiovisuelle Festival ist derzeit im Gange und findet heuer zum letzten Mal statt. Von Stefan Niederwieser Wien. Zum letzten Mal wird das Sound:frame Festival dieses Jahr veranstaltet. 66.000 Besucher, mehr als 60 Auftragsarbeiten und hunderte Stunden Party später – was bleibt nach zehn Jahren von der audiovisuellen Kunst? „Der Stellenwert von audiovisueller Kunst ist heute höher, es gibt mehr Kollaborationen und Projekte, in denen Visuals integrativ dazu gehören, nur im Club sind sie seltener geworden“, meint Eva Fischer, die heuer zum letzten Mal das Sound:frame Festival kuratiert. Sound:frame hat über zehn Jahre hinweg jeden April Wiener Clubs und Ausstellungsflächen dominiert. Es transformiert sich jetzt, wird sich konstant über das ganze Jahr ausbreiten, mit großen und kleineren Projekten, die über Monate oder auch kurzfristig organisiert werden. Eva Fischer versucht, die Umstände nicht zu vereinfachen, warum das so nötig geworden ist. Es gibt den einen Bösewicht nicht, der dafür verantwortlich wäre, eines der renommiertesten Festivals der Stadt auf dem Gewissen zu haben. Es sind wie so oft viele Gründe. weiterlesen

die Presse, Das Bild trifft den Ton

Soundframe Festival: Das Bild trifft den Ton 14.04.2016 | 14:50 |  von Magdalena Mayer (Die Presse – Schaufenster) Das Soundframe Festival gibt sich in seiner zehnten Ausgabe retrospektiv. Sie wird auch die letzte sein. Vielfalt, Diversität und Vernetzung: Mit diesen Leitbegriffen wurde bereits 2007 das erste Soundframe Festival für audiovisuelle Ausdrucksformen angekündigt. Neun Jahre sind vergangen, neunmal ist es über die Bühne gegangen, und nun wird unter dem schlichten Titel „Ten“ die Jubiläumsausgabe gefeiert, bei der eine retrospektive Ausstellung, Gespräche und Live-Shows aktuelle und vergangene Tendenzen der audiovisuellen Kunst aufzeigen. An den Maximen des Festivals hat sich auch beim diesjährigen Programm nichts geändert. Eva Fischer, Initiatorin und Kuratorin des Festivals, möchte für das zehnte Soundframe erneut die Interaktion zwischen Künstlern aus verschiedenen Kontexten anregen: „Ich finde es immer schön, wie interdisziplinär und weitläufig die Szene ist. Jeder hat seinen eigenen Stil, seine eigene Handschrift. Trotzdem ist sie sehr vernetzt.“ weiterlesen

sound:frame Festival 2016 TEN

2016 feierte sound:frame gemeinsam mit zahlreichen PartnerInnen, internationalen KünstlerInnen und seinem Publikum zehnten Geburtstag! Das sound:frame festival for audiovisual expressions war über einer Dekade hinweg ein wichtiger Motor für die Entwicklung audiovisueller Kunst und Kultur in Österreich und darüber hinaus. In den zehn Jahren seines Bestehens wurde sound:frame zu einer Plattform für die disziplinenübergreifende Vernetzung internationaler KünstlerInnen und TheoretikerInnen. sound:frame ging 2016 an den Ort zurück, an dem es erstmals stattfand und schloss mit einer RETROSPECTIVE Ausstellung in der Künstlerhaus Passagegalerie den Kreis. Neben dem faktischen Aufrollen der vergangenen Festivals kam es zu einer künstlerischen Auseinandersetzung, die versucht, die sound:frame Geschichte auf einer dreidimensionalen Landkarte zu verorten und sie für die BetrachterInnen sinnlich erfassbar zu machen. Im Vordergrund stand dabei nicht ein lückenloses Abhaken von zehn Jahren Kulturarbeit sondern eine Vermittlung des organisch gewachsenen Wesens des sound:frame Projekts. Zum  Jubiläum wurde das Festival-Liveprogramm mit der AV-Performance CONTINUUM des Subtext-Labelchefs Paul Jebanasam und des niederländischen Visualisten Tarik Barri aus Berlin im brut im Künstlerhaus eröffnet. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen brachte sound:frame internationale und nationale AV-Artists, Live-Acts …

ABSTRAKTION UND DAS GENERATIVE IN DER AUDIOVISUELLEN KUNST

Bild: LIA – Transitions   Ausschnitt aus dem Textbeitrag von Eva Fischer zum E-Book ‚Digitale Abstraktionen‘ (erscheint Anfang Mai 16) ABSTRAKTION UND DAS GENERATIVE IN DER AUDIOVISUELLEN KUNST Kandinskys Streben, die Malerei auf den Weg der musikalischen Komposition zu führen, wird im Generativen Realität. Standen laut Kandinsky der Malerei die zwei Elemente Farbe und Form zur Verfügung, so arbeitet die audiovisuelle Kunst mit den Elementen Klang und Licht sowie den Dimensionen Zeit und Raum. Die Komposition als dramaturgisches Element bekommt im generativen Audiovisuellen eine neue Bedeutung. Versucht man etwa in der Arbeit mit Film- und Videomaterial mit Hilfe von Handlungsanweisungen oder Notation, Musik und Visuelles in der Performance gleichzuschalten, so ermöglicht das Arbeiten mit Code diese Koppelung schon in der Komposition per se. Da es sich meist um reaktive Systeme handelt, kann die Manipulation eines Parameters beider Medien jeweils die andere in Echtzeit mitbeeinflussen. Im Vjing– um hier noch einmal den Unterschied aufzuzeigen – handelt es sich immer um eine Re-Aktion auf ein anderes Medium. Im Generativen hingegen bedingen sich Auditives und Visuelles gegenseitig und …

SYNÆSTHESIA

Tanzquartier Wien in Kooperation mit sound:frame – SYNÆSTHESIA3 HALLE E-NTERING NEW WORLDS — Aus einem hybriden Raum entfalten sich plurale sinnliche Allianzen. Die Nacht verspricht eine Reise durch synästhetische Ver­bindungen, Formsprachen und Praktiken verschiedener Kunstformen – zwischen technoiden Signaturen, kritisch-politischer Agency, poetischem und gleichsam explizitem Genderhack und Körpern, die sich aus der Weite des Rau­mes in die engste Umschlungenheit werfen. In Bildern, Bewegungen, Sound und Space trafen am 12.3.2016 internationale Künstler_innen aus Wien und der Welt aufeinander; darunter Ryoji Ikeda, Planningtorock (Human Level), Noé Soulier, nita.(sound:frame), Jefta van Dinther + Thiago Granato, Joja + フーパ (V ARE), Liquid Loft/Chris Haring, Cid Rim (LuckyMe, Affine Records), Ferdinand Glück (GLOW) und Hiroaki Umeda schufen eine Nacht voller raum-transzendierender Möglichkeiten, die das Publikum ergreifen kann – tan­zend, träumend, ekstatisch … Das Tanzquartier Wien und sound:frame fusionie­rten ihre Kräfte in dieser gemeinsam konzipierten Nacht und gaben bereits Ausblick auf das 10. Jubiläum des audio­visuellen Festivals. Collect all (y)our senses and shake this night away!

Best of Vienna, Fürchtet euch nicht

Falter. Best of Vienna, November 2015 Experimente jenseits der Disziplinen Wenn man mit unheimlichen virtuellen Welten oder Off-Spaces in Prakgaragen konfrontiert wird, kann man es schon mal mit der Angst zu tun bekommen. Warum trotzdem sehenswert ist, was nicht nur nett ist. 2015 Best of Vienna

The Audiovisual Breakthrough – Vjing and Visualists

The audivisual Breakthrough, Ana Carvalho and Cornelia Lund (eds.), Berlin 2015 THE AUDIOVISUAL BREAKTHROUGH PRACTICE AND DISCOURSE. AN INTRODUCTION AS MANUAL Ana Carvalho and Cornelia Lund The Audiovisual Breakthrough guides us across the landscape of artistic live practices that present sound and image through technological means. This landscape has been radically reshaped during the last 20 years due to technological developments causing what we might call an “audiovisual breakthrough,” which means that audio- visual artistic production has gained a certain visibility and a certain, even institutionalized, standing. The main objective of this book, however, is not to portray this landscape with its main players and their activities, but to find out more about the underlying concepts that help us explain these activities. Read more in the Pdf: LINK: theaudiovisualbreakthrough_print2_download

Kunst, Kultur – und Unternehmertum?!

Siglinde Lang (Hg.) Kunst, Kultur – und Unternehmertum?! Aspekte, Widersprüche, Perspektiven – Eine österreichische Studie Zahlreiche Kunstschaffende entwickeln aus einem künstlerischen, existenzsichernden und oft auch soziokulturellen Anliegen »ihr eigenes Ding«: Sie veranstalten ein Festival, performen im virtuellen Raum oder machen sich mit der Gründung eines Musiklabels selbständig. Solche Initiativen lassen Handlungslogiken und Erwerbsstrukturen abseits neoliberaler, profitorientierter Prämissen entstehen und leisten damit einen kaum wahrgenommenen Beitrag zum aktuellen Kunst- und Kulturgeschehen: Sie machen bis dato marginalisierte und/oder aufkommende zeitgenössische Kunstströmungen sichtbar und schaffen kulturelle Infrastrukturen und Arbeitsplätze. Die Studie beinhaltet neben einführenden Texten neun Interviews mit Kunstschaffenden in Österreich und greift aktuelle Diskurse des Triangels Kunst, Gesellschaft und Ökonomie auf. Jenes Narrativ versucht, das bisher kaum erforschte Feld »Arts Entrepreneurship« in der Fachliteratur zu verankern. Interview mit Eva Fischer Exzerpt: Wie schätzt du die Nachhaltigkeit des Festivals ein beziehungsweise wo siehst du dein Festival und dich selbst in 5 Jahren? Welche Ziele verfolgst du demnach?   Es ist schwierig, ein Festival wie dieses ohne größere strukturelle Förderungen zu erhalten. Die Nachhaltigkeit basiert nach wie vor auf …

AUGEN. OHREN. SCHMAUS. – Eva Fischer²

Eva Fischer (foodtastic) & Eva Fischer (sound:frame) = Eva Fischer² Essen geht über alle Sinne. Besonders, wenn es mit Musik, einem feinen Ambiente und guter Stimmung verbunden ist. Ein Augen- und Ohrenschmaus!   „Wir beiden Eva Fischers kannten uns schon längere Zeit vom Hörensagen und lernten uns 2016 über eine Einladung von Seiten der Vienna Design Week endlich kennen. Aus unserer Begegnung entstand die Idee für eine ganz besondere Zusammenarbeit: als die Gründerinnen von sound:frame und foodtastic hatten wir sofort das Gefühl, dass die unterschiedlichen Bereichen aus denen wir kommen, wunderbar harmonieren und sich wirkungsvoll ergänzen und verbinden lassen. Unter dem Titel AUGEN.OHREN.SCHMAUS vereinen wir = gemeinsam Eva Fischer² ­– seither unser beider Stärken. sound:frame steht für die interdisziplinäre Verbindung aus Sound und Visuals. foodtastic steht für „a lovin‘ spoonful“ – die Lust und Liebe zum natürlich gesunden, leckeren Essen. Als Eva Fischer² möchten wir alle Sinne miteinander verbinden und haben Freude an einem rundum stimmigen Konzept.“ AUGEN.OHREN.SCHMAUS ist darauf ausgelegt, sich an spezielle Settings anzupassen und  in jeder Umsetzung auf die besonderen Bedürfnisse eines …