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Gerald Moser – Drive into the Dust

In Kooperation mit sound:frame zur Diagonale’17 Unterstützt durch KIÖR – Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark Ein lapidar abgestelltes Auto in einer Fußgängerzone. Scheinwerfer umrahmen wie bei einem Filmset den Wagen. Lichter färben die milchig-transparent verklebten Autoscheiben und tauchen so den Innenraum in ein künstliches Ambiente. Filmmusik dringt dumpf aus dem Inneren des PKW. BesucherInnen und PasantInnen lauschen dem Soundtrack von Außen oder setzen sich in das Fahrzeug. Die Hermetik des Inneren erzeugt aus langsamen Farb-Lichtverläufen und der Collage aus ausgewählten Movietracks ein stimmungsvolles Kopfkino. Die Außenwelt nur schemenhaft wahrnehmend, entsteht dabei eine immersive, eindringliche Atmosphäre. Das Auto als bekannter Protagonist des Films. Die BesucherInnen als AkteurInnen. Licht, Farbe und Sound werden zum Expanded Cinema Erlebnis. Eine Installation von Gerald Moser im öffentlichen Raum vor dem Haus der Architektur Graz. Im Rahmen der Diagonale. Festival des österreichischen Filmes 2017 In Kooperation mit sound:frame, unterstützt durch KIÖR – Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

sound:frame PROJECTS

Neues Konzept – sound:frame PROJECTS „Mit den sound:frame projects möchten wir aktuelle audiovisuelle Kunst und Kultur für eine breite Zielgruppe sichtbar machen und Raum für neue künstlerische und interdisziplinäre Konzepte und Umsetzungen schaffen. Die Ko-Operation mit ausgewählten PartnerInnen ist für uns eine unbezahlbare Bereicherung und inspiriert uns zu neuen Vernetzungen, Konzepten und Auseinandersetzungen.“ Neue sound:frame Website. Design und Umsetzung: 100und1

RETRO SPECTIVE

Zehn Jahre sound:frame Festival- zusammengefasst von den MacherInnen,  PartnerInnen und KünstlerInnen – mit Eindrücken aus allen zehn Festivaljahren. Vielen Dank an Sofiana Pubill, Simon Sageder und Daniel Zirpel (Videoproduktion)

Wiener Zeitung, Das Ende vom sound:frame

Das Ende vom Sound:frame Das Wiener audiovisuelle Festival ist derzeit im Gange und findet heuer zum letzten Mal statt. Von Stefan Niederwieser Wien. Zum letzten Mal wird das Sound:frame Festival dieses Jahr veranstaltet. 66.000 Besucher, mehr als 60 Auftragsarbeiten und hunderte Stunden Party später – was bleibt nach zehn Jahren von der audiovisuellen Kunst? „Der Stellenwert von audiovisueller Kunst ist heute höher, es gibt mehr Kollaborationen und Projekte, in denen Visuals integrativ dazu gehören, nur im Club sind sie seltener geworden“, meint Eva Fischer, die heuer zum letzten Mal das Sound:frame Festival kuratiert. Sound:frame hat über zehn Jahre hinweg jeden April Wiener Clubs und Ausstellungsflächen dominiert. Es transformiert sich jetzt, wird sich konstant über das ganze Jahr ausbreiten, mit großen und kleineren Projekten, die über Monate oder auch kurzfristig organisiert werden. Eva Fischer versucht, die Umstände nicht zu vereinfachen, warum das so nötig geworden ist. Es gibt den einen Bösewicht nicht, der dafür verantwortlich wäre, eines der renommiertesten Festivals der Stadt auf dem Gewissen zu haben. Es sind wie so oft viele Gründe. weiterlesen

die Presse, Das Bild trifft den Ton

Soundframe Festival: Das Bild trifft den Ton 14.04.2016 | 14:50 |  von Magdalena Mayer (Die Presse – Schaufenster) Das Soundframe Festival gibt sich in seiner zehnten Ausgabe retrospektiv. Sie wird auch die letzte sein. Vielfalt, Diversität und Vernetzung: Mit diesen Leitbegriffen wurde bereits 2007 das erste Soundframe Festival für audiovisuelle Ausdrucksformen angekündigt. Neun Jahre sind vergangen, neunmal ist es über die Bühne gegangen, und nun wird unter dem schlichten Titel „Ten“ die Jubiläumsausgabe gefeiert, bei der eine retrospektive Ausstellung, Gespräche und Live-Shows aktuelle und vergangene Tendenzen der audiovisuellen Kunst aufzeigen. An den Maximen des Festivals hat sich auch beim diesjährigen Programm nichts geändert. Eva Fischer, Initiatorin und Kuratorin des Festivals, möchte für das zehnte Soundframe erneut die Interaktion zwischen Künstlern aus verschiedenen Kontexten anregen: „Ich finde es immer schön, wie interdisziplinär und weitläufig die Szene ist. Jeder hat seinen eigenen Stil, seine eigene Handschrift. Trotzdem ist sie sehr vernetzt.“ weiterlesen

sound:frame Festival 2016 TEN

2016 feierte sound:frame gemeinsam mit zahlreichen PartnerInnen, internationalen KünstlerInnen und seinem Publikum zehnten Geburtstag! Das sound:frame festival for audiovisual expressions war über einer Dekade hinweg ein wichtiger Motor für die Entwicklung audiovisueller Kunst und Kultur in Österreich und darüber hinaus. In den zehn Jahren seines Bestehens wurde sound:frame zu einer Plattform für die disziplinenübergreifende Vernetzung internationaler KünstlerInnen und TheoretikerInnen. sound:frame ging 2016 an den Ort zurück, an dem es erstmals stattfand und schloss mit einer RETROSPECTIVE Ausstellung in der Künstlerhaus Passagegalerie den Kreis. Neben dem faktischen Aufrollen der vergangenen Festivals kam es zu einer künstlerischen Auseinandersetzung, die versucht, die sound:frame Geschichte auf einer dreidimensionalen Landkarte zu verorten und sie für die BetrachterInnen sinnlich erfassbar zu machen. Im Vordergrund stand dabei nicht ein lückenloses Abhaken von zehn Jahren Kulturarbeit sondern eine Vermittlung des organisch gewachsenen Wesens des sound:frame Projekts. Zum  Jubiläum wurde das Festival-Liveprogramm mit der AV-Performance CONTINUUM des Subtext-Labelchefs Paul Jebanasam und des niederländischen Visualisten Tarik Barri aus Berlin im brut im Künstlerhaus eröffnet. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen brachte sound:frame internationale und nationale AV-Artists, Live-Acts …

ABSTRAKTION UND DAS GENERATIVE IN DER AUDIOVISUELLEN KUNST

Bild: LIA – Transitions   Ausschnitt aus dem Textbeitrag von Eva Fischer zum E-Book ‚Digitale Abstraktionen‘ (erscheint Anfang Mai 16) ABSTRAKTION UND DAS GENERATIVE IN DER AUDIOVISUELLEN KUNST Kandinskys Streben, die Malerei auf den Weg der musikalischen Komposition zu führen, wird im Generativen Realität. Standen laut Kandinsky der Malerei die zwei Elemente Farbe und Form zur Verfügung, so arbeitet die audiovisuelle Kunst mit den Elementen Klang und Licht sowie den Dimensionen Zeit und Raum. Die Komposition als dramaturgisches Element bekommt im generativen Audiovisuellen eine neue Bedeutung. Versucht man etwa in der Arbeit mit Film- und Videomaterial mit Hilfe von Handlungsanweisungen oder Notation, Musik und Visuelles in der Performance gleichzuschalten, so ermöglicht das Arbeiten mit Code diese Koppelung schon in der Komposition per se. Da es sich meist um reaktive Systeme handelt, kann die Manipulation eines Parameters beider Medien jeweils die andere in Echtzeit mitbeeinflussen. Im Vjing– um hier noch einmal den Unterschied aufzuzeigen – handelt es sich immer um eine Re-Aktion auf ein anderes Medium. Im Generativen hingegen bedingen sich Auditives und Visuelles gegenseitig und …

SYNÆSTHESIA

Tanzquartier Wien in Kooperation mit sound:frame – SYNÆSTHESIA3 HALLE E-NTERING NEW WORLDS — Aus einem hybriden Raum entfalten sich plurale sinnliche Allianzen. Die Nacht verspricht eine Reise durch synästhetische Ver­bindungen, Formsprachen und Praktiken verschiedener Kunstformen – zwischen technoiden Signaturen, kritisch-politischer Agency, poetischem und gleichsam explizitem Genderhack und Körpern, die sich aus der Weite des Rau­mes in die engste Umschlungenheit werfen. In Bildern, Bewegungen, Sound und Space trafen am 12.3.2016 internationale Künstler_innen aus Wien und der Welt aufeinander; darunter Ryoji Ikeda, Planningtorock (Human Level), Noé Soulier, nita.(sound:frame), Jefta van Dinther + Thiago Granato, Joja + フーパ (V ARE), Liquid Loft/Chris Haring, Cid Rim (LuckyMe, Affine Records), Ferdinand Glück (GLOW) und Hiroaki Umeda schufen eine Nacht voller raum-transzendierender Möglichkeiten, die das Publikum ergreifen kann – tan­zend, träumend, ekstatisch … Das Tanzquartier Wien und sound:frame fusionie­rten ihre Kräfte in dieser gemeinsam konzipierten Nacht und gaben bereits Ausblick auf das 10. Jubiläum des audio­visuellen Festivals. Collect all (y)our senses and shake this night away!