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departure Challenge

Vienna goes TodaysArt Festival / Den Haag

Die Wirtschaftsagentur Wien bietet gemeinsam mit sound:frame und dem TodaysArt Festival zwei Wiener Kreativschaffenden, die Möglichkeit, mit einem kreativ-künstlerischen Beitrag am TodaysArt Festival in Den Haag teilzunehmen.

 

Mit der departure Challenge werden Einsatzmöglichkeiten immersiver Technologien wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) für kreatives Schaffen und damit neuartige Crossover-Konstellationen an der Schnittstelle von Kreativität und Technologie befördert.

Das TodaysArt Festival findet von 21. bis 23. September 2018 in Den Haag statt und versammelt die spannendsten Positionen an den Schnittstellen von Kunst, Musik und Technologie.

Bis zum 22. Juni suchen wir kreativ-künstlerische Projekte an der Schnittstelle zu Virtual und Augmented Reality aus allen Kreativbereichen.

Den ausgewählten Projekten der departure Challenge steht für die Umsetzung ihres Projekts ein Budget von 5.000 Euro zur Verfügung.

Infos zur Einreichung HIER
Einreichfrist: 22.05.2018

 

Virtual Reality Installation – sound:frame x OK Offenes Kulturhaus Linz

“The Lacuna Shifts”, DEPART, 2017


Angeregt von und in Zusammenarbeit mit sound:frame und OK Offenes Kulturhaus Linz entwickelten DEPART ihre jüngste Arbeit, die Virtual Reality Installation “The Lacuna Shifts”.

Durch die Verwendung von Realtime 3D Environments ist es für die Künstler möglich eine immersive First-Person-Experience für das Publikum zu schaffen.
Wie bereits in ihren Arbeiten “The House Of Drift” oder “The Eidolon Splits” versuchen sie eine modulare Performance/Dramaturgie zu erzeugen, die sich für jede/n BesucherIn leicht verändert darstellt, so dass sich zwei Durchgänge nie exakt gleich präsentieren.
Inspiriert von und in Anlehnung an die Texte von Lewis Carroll werden “Alice’s Adventures In Wonderland” und “Through The Looking Glass” teilweise mehr oder weniger offensichtlich zitiert oder metaphorisch referenziert.

Ähnlich wie in aktuellen Walking-Simulatoren bzw. Narrative-Exploration-Spielen wird der virtuelle Raum hier zu einer wandelbaren Bühne für die mysteriöse Ästhetik von DEPART im Spannungsfeld zwischen trügerischer Raumwahrnehmung, akustischer Halluzination und hermetischen Wortspielen.
Nach dem Anlegen des VR-Headgear startet die Reise durch ein tatsächliches “looking glass” an einen Ort hinter dem Spiegel, der sich fortwährend auf seltsame Art und Weise verändert und mittels fantastischen und surrealen Inhalten in Bild, Ton und Text auf eine faszinierende, poetische Spielwiese der Imagination verführt.
Die Steuerung dieser Erfahrung liegt im wahrsten Sinne des Wortes im Auge der Betrachtenden, denn der Blick spielt eine tragende Rolle in diesem kurzen, aber intensiven Abenteuer im Wunderland der sprechenden Dinge und beweglichen Wände.

Im Rahmen von „sound:frame x OK Offenes Kulturhaus Linz“ – 28. und 29.9.2017

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28.9.2017
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+++ OK Deck +++

„The Lacuna Shifts“, DEPART, 2017

19:00 Eröffnung
22:00 – 02:00 sound:frame x La’Do Club

Zanshin LIVE
Joja
DearNo
Visuals by Leonhard Lass, dasgegenlicht & Leonardo

FREE ENTRY
präsentiert von sound:frame, OK Offenes Kulturhaus & Solaris

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29.9.2017
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+++ OK Deck +++

17:00 Artist Talk: depart
Moderation: Eva Fischer & Markus Reindl

18:30 Panel-Discussion: Virtual Reality im Kunstbereich
depart
Juergen Hagler (Direktor Ars Electronica Animation Festival)
Genoveva Rückert (Kuratorin OK Offenes Kulturhaus)
Moderation: Eva Fischer & Markus Reindl

+++ Solaris +++

ab 22:00 II sound:frame girl:stars

FREE ENTRY

sf girlstars

ANALOG_ DIGITAL. Media (Ex)changes

Eine Koproduktion von Filmarchiv Austria und sound:frame

METRO Kinokulturhaus
3. Oktober 2017 – 28. Januar 2018

Was ist die Zukunft des bewegten Bildes? Was die Zukunft des Kinos? Der Übergang von analogen zu digitalen Bildmedien stößt nicht nur tiefgreifende Veränderungen in der gesamten Filmindustrie an. Er stellt auch die Filmarchive weltweit vor enorme Herausforderungen. Das Filmarchiv Austria widmet sich in Kooperation mit sound:frame dem Niederschlag dieser bildmedialen Zeitenwende in der Film- und Medienkunst in einer neuen Ausstellung.

“Zu den wesentlichen Erfolgen der neuen technischen Medien, Video und Computer, wie der alten technischen Medien, Fotografie und Film, zählen nicht nur, dass sie neue Kunstbewegungen initiierten und neue Ausdrucksmedien schufen, sondern auch, dass sie eine entscheidende Wirkung auf die historischen Medien wie Malerei und Skulptur ausübten. Insofern bilden die neuen Medien nicht nur einen neuen Ast am Baum der Kunst, sondern sie haben insgesamt den Baum der Kunst verändert.” Peter Weibel

Wie Peter Weibel feststellt, “ bilden die neuen Medien nicht nur einen neuen Ast am Baum der Kunst, sondern sie haben insgesamt den Baum der Kunst verändert”. Digitale Technologien eröffnen gänzlich neue künstlerische Möglichkeitsräume. Zugleich lässt ihr Aufkommen auch den Zugang zu analogen Bilderzeugungstechniken nicht unberührt. Die Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Omnipräsenz digitaler Bilder lässt uns die mechanische Präzision analoger Projektoren, die greifbare Qualität des Filmstreifens und den Prozess von Belichtung und Entwicklung anders erfahren.

Die Ausstellung ANALOG_DIGITAL. Media (Ex)changes vereint im Mezzanin und dem ersten Obergeschoss des METRO Kinokulturhaus künstlerische Postitionen, die die jeweiligen Möglichkeiten des analogen und digitalen Laufbildes erforschen. Die Bandbreite erstreckt sich von Expanded Cinema-Arbeiten, über analog und digital erstellte Experimentalfilme,  bis hin zu Virtual Reality Installationen. Gemeinsam ist allen Arbeiten, dass sie sich in besonderer Weise mit der technisch-apparativen Basis des jeweiligen Mediums befassen.

In direkter Gegenüberstellung werden analoge und digitale Technologien als das präsentiert, was sie sind: zwei genuin verschiedene Weisen der Aufnahme, Verarbeitung und Wiedergabe bewegter Bilder, jede mit ihrem spezifischen Satz an ästhetischen, materiellen und konzeptionellen Möglichkeiten.

In Kooperation mit sound:frame

KünstlerInnen: Depart/Leonhard Lass und Gregor Ladenhauf (Wien), Sandra Gibson+Luis Recoder (New York), Wim Janssen (Antwerpen), Rainer Kohlberger (Berlin), Tony Lawrence (Sydney), Lydia Nsiah (Wien), Virgil Widrich (Wien), Antoinette Zwirchmayr (Wien)

AUSSTELLUNGSTEAM

Kuratorinnen: Eva Fischer (sound:frame, Wien), Anna Högner (Filmarchiv, Wien)
Gestaltung und Grafik: Helene Schauer, Madlyn Miessgang (MVD)
Marketing: Tomáš Mikeska, sound:frame
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Larissa Bainschab
Vermittlungsprogramme: Tomáš Mikeska, Anna Högner
Digitale Technik: Jakob Hütter, Thomas Planitzer

SponsorInnen und PartnerInnen:
Klangfarbe
Prilfish
rausgebrannt
Cinema Next
Diagonale

 

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4
1010 Wien

 

Gerald Moser – Drive into the Dust

In Kooperation mit sound:frame zur Diagonale’17
Unterstützt durch KIÖR – Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

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Ein lapidar abgestelltes Auto in einer Fußgängerzone. Scheinwerfer umrahmen wie bei einem Filmset den Wagen. Lichter färben die milchig-transparent verklebten Autoscheiben und tauchen so den Innenraum in ein künstliches Ambiente. Filmmusik dringt dumpf aus dem Inneren des PKW. BesucherInnen und PasantInnen lauschen dem Soundtrack von Außen oder setzen sich in das Fahrzeug.

Die Hermetik des Inneren erzeugt aus langsamen Farb-Lichtverläufen und der Collage aus ausgewählten Movietracks ein stimmungsvolles Kopfkino. Die Außenwelt nur schemenhaft wahrnehmend, entsteht dabei eine immersive, eindringliche Atmosphäre. Das Auto als bekannter Protagonist des Films. Die BesucherInnen als AkteurInnen. Licht, Farbe und Sound werden zum Expanded Cinema Erlebnis.

Eine Installation von Gerald Moser im öffentlichen Raum vor dem Haus der Architektur Graz.
Im Rahmen der Diagonale. Festival des österreichischen Filmes 2017
In Kooperation mit sound:frame, unterstützt durch KIÖR – Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

sound:frame PROJECTS

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Neues Konzept – sound:frame PROJECTS

„Mit den sound:frame projects möchten wir aktuelle audiovisuelle Kunst und Kultur für eine breite Zielgruppe sichtbar machen und Raum für neue künstlerische und interdisziplinäre Konzepte und Umsetzungen schaffen. Die Ko-Operation mit ausgewählten PartnerInnen ist für uns eine unbezahlbare Bereicherung und inspiriert uns zu neuen Vernetzungen, Konzepten und Auseinandersetzungen.“

Neue sound:frame Website. Design und Umsetzung: 100und1

RETRO SPECTIVE

Zehn Jahre sound:frame Festival- zusammengefasst von den MacherInnen,  PartnerInnen und KünstlerInnen – mit Eindrücken aus allen zehn Festivaljahren.

Vielen Dank an Sofiana Pubill, Simon Sageder und Daniel Zirpel (Videoproduktion)

Wiener Zeitung, Das Ende vom sound:frame

Das Ende vom Sound:frame
Das Wiener audiovisuelle Festival ist derzeit im Gange und findet heuer zum letzten Mal statt.

Von Stefan Niederwieser

Wien. Zum letzten Mal wird das Sound:frame Festival dieses Jahr veranstaltet. 66.000 Besucher, mehr als 60 Auftragsarbeiten und hunderte Stunden Party später – was bleibt nach zehn Jahren von der audiovisuellen Kunst?

„Der Stellenwert von audiovisueller Kunst ist heute höher, es gibt mehr Kollaborationen und Projekte, in denen Visuals integrativ dazu gehören, nur im Club sind sie seltener geworden“, meint Eva Fischer, die heuer zum letzten Mal das Sound:frame Festival kuratiert. Sound:frame hat über zehn Jahre hinweg jeden April Wiener Clubs und Ausstellungsflächen dominiert. Es transformiert sich jetzt, wird sich konstant über das ganze Jahr ausbreiten, mit großen und kleineren Projekten, die über Monate oder auch kurzfristig organisiert werden. Eva Fischer versucht, die Umstände nicht zu vereinfachen, warum das so nötig geworden ist. Es gibt den einen Bösewicht nicht, der dafür verantwortlich wäre, eines der renommiertesten Festivals der Stadt auf dem Gewissen zu haben. Es sind wie so oft viele Gründe.

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die Presse, Das Bild trifft den Ton

Soundframe Festival: Das Bild trifft den Ton

14.04.2016 | 14:50 |  von Magdalena Mayer (Die Presse – Schaufenster)

Das Soundframe Festival gibt sich in seiner zehnten Ausgabe retrospektiv. Sie wird auch die letzte sein.

Vielfalt, Diversität und Vernetzung: Mit diesen Leitbegriffen wurde bereits 2007 das erste Soundframe Festival für audiovisuelle Ausdrucksformen angekündigt. Neun Jahre sind vergangen, neunmal ist es über die Bühne gegangen, und nun wird unter dem schlichten Titel „Ten“ die Jubiläumsausgabe gefeiert, bei der eine retrospektive Ausstellung, Gespräche und Live-Shows aktuelle und vergangene Tendenzen der audiovisuellen Kunst aufzeigen. An den Maximen des Festivals hat sich auch beim diesjährigen Programm nichts geändert. Eva Fischer, Initiatorin und Kuratorin des Festivals, möchte für das zehnte Soundframe erneut die Interaktion zwischen Künstlern aus verschiedenen Kontexten anregen: „Ich finde es immer schön, wie interdisziplinär und weitläufig die Szene ist. Jeder hat seinen eigenen Stil, seine eigene Handschrift. Trotzdem ist sie sehr vernetzt.“

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sound:frame Festival 2016 TEN

2016 feierte sound:frame gemeinsam mit zahlreichen PartnerInnen, internationalen KünstlerInnen und seinem Publikum zehnten Geburtstag! Das sound:frame festival for audiovisual expressions war über einer Dekade hinweg ein wichtiger Motor für die Entwicklung audiovisueller Kunst und Kultur in Österreich und darüber hinaus. In den zehn Jahren seines Bestehens wurde sound:frame zu einer Plattform für die disziplinenübergreifende Vernetzung internationaler KünstlerInnen und TheoretikerInnen.

sound:frame ging 2016 an den Ort zurück, an dem es erstmals stattfand und schloss mit einer RETROSPECTIVE Ausstellung in der Künstlerhaus Passagegalerie den Kreis. Neben dem faktischen Aufrollen der vergangenen Festivals kam es zu einer künstlerischen Auseinandersetzung, die versucht, die sound:frame Geschichte auf einer dreidimensionalen Landkarte zu verorten und sie für die BetrachterInnen sinnlich erfassbar zu machen. Im Vordergrund stand dabei nicht ein lückenloses Abhaken von zehn Jahren Kulturarbeit sondern eine Vermittlung des organisch gewachsenen Wesens des sound:frame Projekts.

Zum  Jubiläum wurde das Festival-Liveprogramm mit der AV-Performance CONTINUUM des Subtext-Labelchefs Paul Jebanasam und des niederländischen Visualisten Tarik Barri aus Berlin im brut im Künstlerhaus eröffnet. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen brachte sound:frame internationale und nationale AV-Artists, Live-Acts und VisualistInnen ins brut – darunter Highlights wie Throwing Shade (Ninja Tune, UK), Jinjé (Messrs/Kick & Drum, UK), Pfadfinderei (Berlin), Florence To (London), TOJU KAE & JELENA VELJKOVIC (Neopren Records, Wien), Jahson The Scientist (Wien), Dandario (sound:frame AV, Wien), Ferdinand Glück & Bildwerk (Wien), Swede:art (Hamburg), Jay Scarlett & Esther Adam (München), u. v. m.

LINK: sound:frame TEN Website