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CIVA Festival

Ein Festival ist ein Ort, an dem sich Energie bündelt. Menschen strömen aus allen Richtungen zusammen, um gemeinsam zu erleben: den Horizont zu erweitern, neues zu sehen, zu hören und zu lernen. Gemeinsam einzutauchen, sich gehen zu lassen. Sich zu vernetzen, alte Bekannte zu treffen, neue Bekannte zu finden. Ein Festival ist Metapher für unser soziales Leben, für unser gutes Leben. Hier können Dinge ausprobiert werden. Es baut auf der Vergangenheit auf, zeigt die Gegenwart, schaut in die Zukunft. Hier wird Gesellschaft ausprobiert, diskutiert. Hier findet Gesellschaft statt.

2020 hat sich unser Leben auf den Kopf gestellt. Nichts wird mehr so sein, wie es war. Dieser Umstand macht Angst und beflügelt zur selben Zeit. Er führt zu prekären Situationen, Ängsten, Stress, Einsamkeit, Unsicherheit. „Neu denken“ ist binnen Kürze zum Slogan der Gegenwart avanciert, der sämtliche Lebensberei- che umfasst: Mobilität neu denken, Öffentlichkeit neu denken, die Arbeitswelt neu denken, Beziehungen neu denken, Theater neu denken, Fördermodelle neu denken – uns selbst, das Leben, ja: die Welt NEU DENKEN..

CIVA versteht sich als lebendiger Teil dieser öffentlichen Denk- und Aushandlungsprozesse.

Und dabei bauen wir auf dem auf, was Wien – als Stadt des digitalen Humanismus – bereits zu bieten hat. Im Jahr 2020 hat die Welt einen gewaltigen Entwicklungssprung gemacht: Digitale Werkzeuge und virtuelle Lösungen sind plötzlich – mehr oder weniger freiwillig – integraler Bestandteil unserer Realität geworden. Dementsprechend wollen wir im ersten Jahr des Festivals hinterfragen, was aus den Praktiken des „social Distancing“ entstanden ist, ob sich auf der virtuellen Ebene eine Gegenbewegung, eine Art „digital Bonding“ entwickelt hat.

Werden wir in der Lage sein, im Virtuellen verbunden zu bleiben? Welche neuen Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung haben sich eröffnet? Wie geht die Kunst mit diesen Fragen um?

CIVA. Contemporary Immersive Virtual Art
Frühjahr 2021

Realised by sound:frame
Funded by Wien Kultur

Area for Virtual Art

LAUNCH 09–09–2020

The Area for Virtual Art is a place where people get together from all over the world to experience art, immerse themselves in new worlds and let go. The Area hosts exhibitions, discourse formats and social events and presents current digital artistic approaches, such as XR, interactive and AI based (art)works. We see the internet in its hyperlinked nature as the perfect exhibition and communication environment.

Art is one of the driving forces of our society when it comes to designing and testing utopias. We want to make use of the potential that art has when it comes to bodily encounter. The opening exhibition of the Area for Virtual Art „A Virtual Utopia“ explores the question of how body-bound our communication is and how we can conquer the metaverse and use it for our needs as an artist community and as a society.

The strongest motivations to create the Area for Virtual Art were to acquire new spaces in order to give art visibility and reach an international audience again. To achieve self-efficacy in a time that has made it so difficult to cross borders. 

The digital can be understood as a laboratory in which we can generate new experiences and experiment with our ideas of reality. The artistic and playful handling of space and of ourselves as avatars poses a challenge to our self-image, our own identity construction. 

What happens when communication moves completely online? In which world will we meet? And how will we interact with others?

The Area for Virtual Art makes it possible to teleport from world to world and rediscover new places together with others. The avatar as an embodiment of the self is another important pillar of these virtual worlds, it draws us into the stories and allows us to experience the space subjectively. As abstract, gender-unclassifiable yet personalized AVAtars – the Area’s avatars – we move through these landscapes and cities, can physically experience artworks, installations and virtual architecture, and create collaborative experiences through the possibility of immediate communication.

LAUNCH 09–09–2020

As part of the Ars Electronica 2020 Festival „In Kepler’s Gardens“, the Area for Virtual Art is giving a first insight into the virtual exhibition spaces and invite the audience for an exclusive “site inspection”, including an exhibition tour to hear more from the artists and a virtual party and radio show streaming to meet others. 

A PROJECT BY

sound:frame. Platform for Immersive Art & Pausanio. Agentur für digitale Kulturkommunikation

FUNDED BY

Stadt Wien Kultur            
Vienna Business Agency

SUPPORTERS

swat.io

COLLABORATION PARTNERS

Ars Electronica
FM4
Vienna Business Agency
Vienna Design Week

Online und virtuell: Die digitale Zukunft im Museum

derStandard

Warum neue Formate in Kunstausstellungen nicht als Bedrohung, sondern als Chance gesehen werden sollten

Katharina Rustler
15. Jänner 2020

In einem dunklen Raum, auf einem Sitzsack liegend, können Kunstwerke von Kandinsky, Monet oder da Vinci betrachtet werden: An den Wänden bewegen sie sich als dynamische Animationen und digitale Pixel. Vergangenes Jahr zeigten groß angelegte Multimedia-Ausstellungen in Berlin und Leipzig digitalisierte Versionen bekannter Kunstwerke verschiedenster Epochen – dabei befanden sich die Originale gar nicht am selben Ort. Aber müssen sie das?

Hier geht’s zum Artikel: LINK

Junge Römer, Digital Creative Talk #1

Digital Creative Talks #1

Ein Gespräch zwischen Eva Fischer, Kuratorin und Kennerin digitaler Kunst und Andreas Fraunberger, über Digitalisierung in Kunst und Kultur und darüber was das mit digitaler Unternehmenskultur zu tun hat. Eva verrät uns spannende Ansätze, wie Kunst und Unternehmertum v.a. in den Bereichen Innovation, Digitalisierung und Organisation voneinander lernen können. Wer sich schon gefragt hat, wie man Kreativität im Kontext der Digitalisierungs-Welle die wir seit Corona erleben organisieren kann, der/dem sei eine Lektüre des Gespräches empfohlen. Weitere Themen sind Formen von Kollaboration und Kooperation, Virtual Reality (VR), die Virtualisierung, das Post-Digitale, und natürlich: Hip Hop 🙂

Hier geht’s zum Interview: LINK

Navigieren im Postdigitalen – 15.-17.01.2020

(Picture: Depart, The Entropy Gardens)

Where do you want to go? Enter starting point. Enter destination. Get directions.
Eine einfache Gleichung. Doch was, wenn man auf diese simplen Fragen keine Antwort weiß, weil die Parameter unbestimmt sind? Wo stehe ich eigentlich? Wo will ich hin?

Das Postdigitale verweigert sich dem linearen Denken. Es ist wild, vernetzt, assoziativ, sackgassenintensiv. Gleichzeitig ermöglicht es eine Neuauslotung von Kategorien und Prioritäten und schafft damit Raum. Gemeinsam mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen diskutieren wir, welche Erkenntnisse der interdisziplinäre Austausch von Kunst und Wissenschaft bringt, wenn es darum geht, mögliche Parameter für die Gestaltung unserer Gesellschaft zu finden.

LINK ZUR REVIEW DER KONFERENZ: Review

AIL x SOUND:FRAME Konferenz

Navigieren im Postdigitalen
Wie Kunst und Wissenschaft unsere Zukunft gestalten

Artistic Research Konferenz
Duos aus Kunst und Wissenschaft
diskutieren über
postdigitale Tendenzen,
Machine Learning, Hybrid Art,
das Wood Wide Web und mögliche
Navigationsstrategien.

Konferenz: 16.01.20, 10–20:00
Ausstellung: 15.01 – 17.01.20, 10–20:00
Führung & Performance: 17.01.20, 13:30–15:00

ANGEWANDTE INNOVATION LABORATORY
Franz-Josefs-Kai 3
1010 Wien, Österreich

Anmeldung via info@soundframe.at

Konferenz

16.01.2020, 10:00–20:00

10:00 | Einlass, get together

11:00 | Begrüßung
Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler

11:10 | Intro Keynotes (Deutsch)
Eva Fischer (sound:frame)
Martin Kusch (dieAngewandte)
Stefanie Schmitt (Universität Wien)

12:00 | Dialog (Deutsch)
“Postdigitale Kondition, Environmental Humanities und Hybrid Art”

Katja Kwastek (Professor of Modern and Contemporary Art | Vrije Universiteit Amsterdam)
+
Lucie Strecker (Artist and Researcher, Hybrid Art | Art & Science, dieAngewandte Vienna)

13:30 | Mittagspause

14:30 | Dialog (Deutsch)
“Sound Art and Curating – Machine Learning and Limits of Control”

Thomas Grill (Sound Artist & Researcher, Machine Learning | ELAK)
+
Arthur Flexer (OFAI, Intelligent Music Processing and Machine Learning Group)

16:00 | Pause

16:15 | Dialog (Deutsch)
“Ludic Art & Neurowissenschaften”

Margarete Jahrmann (Artist | Ludic-Society, Game Design ZHDK Zurich, Artistic Research dieAngewandte Vienna)
+
Stefan Glasauer (Computational Neuroscientist | BTU Cottbus, Bernstein Center Munich)

17:45 | Pause

18:00 | Dialogue (English)
“How can art illuminate the hidden natural forces that surround us? And how can science contribute to and benifit from a collaboration with art?”

Barnaby Steel (Immersive Artist | Marshmallow Laser Feast London)
+
Bianka Hofmann (Science Communication, Project Development & Creative Production | Fraunhofer MEVIS Bremen)

19:45 | get together

Ausstellung

15.01 – 17.01.20, 10–20:00

Marshmallow Laser FeastTreehugger. Wawona
marshmallowlaserfeast.com

DepartThe Entropy Gardens
depart.at

Martina Menegonall around me are familiar faces / familiar strangers
martinamenegon.com

Margarete Jahrmann, Stefan Glasauer, Thomas WagensommererI WANT TO SEE MONKEYS
margaretejahrmann.net / wagensommerer.at

Virgil Widrich, Martin Reinhart tx mirror / tx transform 360°
widrichfilm.com / tx-transform.com

Lucie StreckerBrain’s Shit for Shit Brains
luciestrecker.com/

ParacetamolDeoxyribonucleic acid

Führung und Performance

17.01.20, 13:30 – 15:00

Gemeinsam mit einigen der Künstler*innen führen wir durch die Ausstellung.

Team

Leitung: Eva Fischer (sound:frame)
Research: Stefanie Schmitt (Universität Wien)
Beratung: Alexandra Graupner (AIL)
Produktion: Eva Weber (AIL), Elisabeth Falkensteiner (AIL), Carina Lindmeier (sound:frame), Angie Pohl (sound:frame), Ella Guggenbichler (sound:frame), Antonia Pytel (sound:frame)

sound:frame – Immersive Art agiert als interdisziplinäre Schnittstelle und fördert die Verschränkung von Kunst, Wissenschaft und Technologie.

Eine Kooperation von sound:frame & AIL

Gefördert durch das Referat für Wissenschafts- und Forschungsförderung, MA 7 | Kulturabteilung der Stadt Wien

Creative Days Vienna

Lab:
“Storytelling & Experience Design in the Digital Age”
Vienna Business Agency x sound:frame

Immersive media and the discussion of expansive space experiences or virtual experiences enable new approaches to storytelling. Together with sound:frame, the Vienna Business Agency will be launching a departure Challenge on the topic of Storytelling & Experience Design in the Digital Age. In the lab held on June 13 as part of the Creative Days Vienna at Reaktor, experts from various fields discussed and developed new possibilities of storytelling and experiences.

Oscillating between the keywords and concepts of “presence,” “(spatial) experience design,” and “linear as well as all-new forms of storytelling,” the round table participants from multiple creative fields addressed questions such as: What can new media do that the old ones cannot? How does classical film or theater function in terms of content and structure, and where do virtual reality or other immersive media come in? How can rooms, products, or events be newly staged and what makes these new – often digital – media so exciting? Is it possible to tell stories in a new and different way and how do I address my audience?

As a central outcome of a highly multifaceted and lively discussion, the participants unanimously uttered their need for stronger cooperation – building on the network established in the lab on June 13, is thus one of the most crucial goals to strive for more interdisciplinary exchange on a regular basis in the future.

Lab participants: Sebastian Brauneis (Film director), Alexandra Brückner (VIENNA DESIGN WEEK), Robert Buchschwenter (witcraft), Marie Mayoly (Creative, strategic and multidisciplinary mediator), Vanessa Eder-Messutat (Stage designer), Andi Göltl (Media Apparat), Evy Jokhova (Media artist), Peter Kollreider (hoeragentur), Gregor Ladenhauf and Leonhard Lass (DEPART), Valerie Messini and Damjan Minovski (2MDV), Konstantin Mitgutsch (Playful Solutions), Philip Schütte (Artist, researcher, and creative director), Florian Wiencek (Fluxguide), Annina Zwettler (ARTE)
Lab hosted by Eva Fischer (sound:frame) and Heinz Wolf (Vienna Business Agency)

Short interviews with selected experts may be watched here.

More photos can be found in our galleries on Instagram and Facebook (Day 1 / Day 2).

Vienna Business Agency | Creative Days Vienna 2019

Wenn das Kino die Leinwand verlässt

VR Schwerpunkt – sound:frame x Diagonale 2019

Virtual Reality ist längst kein Einzelphänomen mehr. Etablierte Institutionen reagieren nach und nach auf neue technische Entwicklungen. Künstler/innen erzielen in diesem Feld auch hierzulande bereits beachtliche Erfolge. Zeit, sich dem Thema noch ausührlicher zu widmen.

Gemeinsam mit sound:frame führt die Diagonale ihren gemeinsamen VR-Schwerpunkt im dritten Jahr fort und leistet damit einen Beitrag zur Sichtbarkeit und zur Diskussion neuer Formate im Film.

Dabei stellt sich die Frage, in welchem Ausmaß neue digitale Technologien wie Virtual und Augmented Reality, 360°-Film, 3D-Sound oder Künstliche Intelligenz von Film und Kino beeinflusst sind und nun vice versa das etablierte Medium Kino erweitern oder eventuell gar weiterentwickeln.

Donnerstag, 21. MÄRZ und Freitag, 22. MÄRZ
designforum Steiermark
10:00 – 19:00

VR-SCREENINGS

– Afterlife, 101
– Ballavita, Gerda Leopold
– Inside Lieutenant Gustl – Virtuelle Theatererfahrung in progress, Sebastian Brauneis
– plug your nose and try to hum, Martina Menegon
– Remain at Home, GO!insideVR by GO! Pictures
– tx-mirror und tx-reverse 360°, Virgil Widrich, Martin Reinhart, Siegfried Friedrich
– Wiener Staatsoper VR – Beyond the Scenes, Junge Römer

Freitag, 22. MÄRZ
designforum Steiermark
10:00 – 19:00
VR Conference

Es führt durch den Tag: Eva Fischer

10:15
Begrüßung
Eva Fischer, Stefanie Falle, Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber

10:30 – 11:20
Synthetic Corporeality in Contemporary Digital Art Practice
Martina Menegon

11:30 – 12:00
Immersive Media Design
Daniel Fabry, FH Joanneum Graz / Institut für Design und Kommunikation

12:05 – 12:35
Wearable Theatre
Markus Wintersberger, Thomas Wagensommerer und Christian Munk, FH St Pölten / Master Studiengang Digital Design, Masterklasse Experimentelle Medien

12:40 – 13:10
VR Fact Sheet 2019 – What’s hot, what’s not
Kai Erenli und Team, FH BFI Wien / Film-, TV- und Medienproduktion

PAUSE

14:30 – 14:40
Einführung in den Nachmittag

14:40 – 15:40
time bending media
Virgil Widrich und Martin Reinhart

15:50 – 17:00

Panel Discussion 1
Storytelling im dreidimensionalen Raum.
– Gerda Leopold (Amilux Film, Ballavita)
– Sebastian Brauneis (Inside Lieutenant Gustl)
– Charlotte Tamschick (tamschick.com)

17:15 – 18:30

Panel Discussion 2
Virtual Reality zwischen den Stühlen.
Aktueller Status immersiven Filmemachens, Finanzierung,
Festivalstrategien, Zukunftsmusik
– Sascha Mann (poesie Media)
– Sebastian Sorg (FFF Bayern)
– Marija Milovanovic (VIS / LEMONADE FILMS)

DRINKS

VR-SCREENINGS

Afterlife von 101 ist eine immersive, von buddhistischen Kontemplationstechniken inspirierte VR-Erfahrung, in der man der sensorischen Überlastung der physischen Umgebung für einen Moment entfliehen kann. Alles in dieser Welt ist darauf ausgelegt, die Aufmerksamkeit auf Farben, Licht und dröhnende Klänge zu lenken oder die Weite des Raums zu erleben.

Ballavita von Gerda Leopold erzählt die Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich erst ihren Träumen, Wünschen und Vorstellungen stellen müssen, um sich füreinander öffnen zu können. Das Medium Virtual Reality intensiviert die bekannten Ängste und Unsicherheiten in Bezug auf die Liebe.

Basierend auf Arthur Schnitzlers Novelle „Leutnant Gustl“ zeigt Inside Lieutenant Gustl – Virtuelle Theatererfahrung in progress von Sebastian Brauneis den inneren Monolog des Titelhelden, zerrissen zwischen gesellschaftlicher Erwartungshaltung, persönlichen Zielen und eigenem Vermögen. Die körperliche Nähe der Betrachter/innen zu den Spielern (Lukas Watzl, Christoph Radakovits und Nicholas Ofczarek) macht Gustls Gefühlswelt erfahrbar und verwandelt den inneren Konflikt in einen physisch spürbaren.

Die VR-Installation plug your nose and try to hum von Martina Menegon umgibt die User/innen mit schwebenden Miniaturkörpern, die man anfassen, in die Länge zerren und herumwerfen kann. Deren synthetische Körperlichkeit ruft ein unheimliches Gefühl hervor, die Trennung zwischen Realem und Virtuellem, Fleisch und Daten verschwimmt.

Remain at Home von GO! Pictures erzählt die Geschichte der gefährlichen Flucht einer jungen Familie vor dem Krieg im eigenen Land. Die Zuseher/innen schlüpfen in die Rolle der selbstlosen Großmutter Zahira, die ihren Enkel Mahmud und seine Familie dazu ermutigt, ihr Zuhause zu verlassen, um dem Krieg zu entkommen.

Zwanzig Jahre nachdem Martin Reinhart und Virgil Widrich die Filmtechnik tx-transform erstmals in einem Kurzfilm einsetzten, beschäftigen sie sich in der VR-Arbeit tx-reverse und der Echtzeitinstallation tx-mirror erneut mit der Frage, welche bisher ungesehene Welt bei der Vertauschung von Raum und Zeit entsteht.

Die VR-Experience Wiener Staatsoper VR – beyond the scenes von Junge Römer eröffnet einen kitschfreien Blick hinter die Kulissen eines der weltweit bedeutendsten Opernhäuser, in dem sogar die Staubsauger musikalisch werken.

Der VR-Fokus ist eine Kooperation von sound:frame mit der Diagonale.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Design und Kommunikation der FH Joanneum und der Creative Industries Styria & designforum Steiermark

Projektleitung und Kuratierung: Eva Fischer
Betreuung: Laura Eichenseer, Natalie Swoboda
Ausstellungsarchitektur: Robert Rüf
Assistenz: Dóra Medveczky
Ausstellungsgrafik: 101 – Coding & Design, studio Es

PARTNER/INNEN

sound:frame. Agency for Audiovisual Art
designforum Steiermark
Creative Industries Styria
Institut für Kommunikation und Design der FH Joanneum Graz
maplab – Laboratory for visual art & 3D mapping / springfestival Graz
GO!insideVR by GO! Pictures
Film Commission Graz
Virtual Reality Graz meetup
Veganova

Translation of Complexity

Zum Auftakt eines neuen Jahres audiovisueller Kunst besucht sound:frame vom 10. bis 12. Jänner die Reindorfgasse mit einer Gruppenausstellung. Mit „Translation of Complexity“ thematisiert die Ausstellung verflochtene Themen und komplexe Erzählungen durch Kunst. Gemeinsam mit Improper Walls laden wir eine Reihe von Künstler_innen ein, die den scheinbar ungreifbaren Rahmen der künstlichen Intelligenz, der Permutation des Internets und der Rolle von Mythos und Traditionen in der heutigen Gesellschaft aufbrechen.

Sieben Venues sind Teil der Gruppenausstellung.
Mit SHE WHO SEES THE UNKNOWN zeigt Morehshin Allahyari ihre Arbeit über den digitalen Kolonialismus und die Rekonzeption des Feminismus und Aktivismus bei Aa Collections.
Anna Ridler visualisiert die Fragilität einer Währung, indem sie die Parallelen zwischen der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts und der heutigen Kryptowährung aufzeigt.
Artivive’s featured artist Litto präsentiert ihr Verständnis von Störungen und Fehlermeldungen.
Bei Improper Walls erkunden Cat Jimenez und Benjamin Weber das Internet durch eine dreidimensionale digitale Skulptur und Performance.
In der VR-Experience Afterlife können die Besucher_innen mit Hilfe ihres Atems mit der Virtuellen Welt interagieren (ein Gemeinschaftsprojekt von Arno Deutschbauer, Herwig Scherabon, Lukas Fliszar (101) und Michael Ari (101), commissioned by sound:frame).
Im Keller von metaware vault betrachtet MNCLR buchstäblich versteckte Prozesse von Erinnerung und Imagination.
Last but not least, erforscht nita. bei ein affe die Verbindung zwischen Zuschauer_innen und Künstler_innen durch audiovisuelle Poesie.

Mehr Infos

Translation of Complexity @ Aa Collections

Translation of Complexity @ Artivive

Translation of Complexity @ ein affe

Translation of Complexity @ Improper Walls

Translation of Complexity @ METAWARE

Translation of Complexity @ OMAi Tagtool

TEAM

sound:frame    

  • Eva Fischer | co-curation and sound:frame founder
  • Laura Welzenbach | co-curation, production and project manager
  • Samira Saad | sound:frame communication manager
  • Florian Tanzer | Extra Power
  • Thomas Planitzer | Technik

Improper Walls

  • Urtė Špeirokaitė | co-curation and Improper Walls founder
  • Justina Špeirokaitė | co-curation and Improper Walls founder
  • Alejandra Zapata Torres | co-curation and Improper Walls team
  • Elizabeth Spouse | co-curation and Improper Walls team

Aa Collections

  • Georgij Melnikov | curator and manager at Aa Collections
  • Rina Grinn | Aa Collections founder

Artivive

  • Sergiu Ardelean | artivive founder
  • Carina Doppler | pm, communication and curation at Artivive

Metaware Vault

  • Katja Krüger | mastermind and store owner
  • Richard Pyrker | underground gallery manager

Wir danken:

WienKultur | WE TOUCH | Eule Koffeeinbier | Phononoia

Virtual Reality

(Picture: ITEOTA, Marshmallow Laser Feast)

Die Virtual Reality ist ein faszinierendes neues Medium, das aktuell ein riesiges Potenzial für künstlerische, kreative und technologische Auseinandersetzungen, Diskussionen und Experimente mit sich bringt.
In vielen verschiedenen Bereichen wie der audiovisuellen Kunst, im Design, Gaming, Film & Theater aber auch in Technologie, Wissenschaft oder Medizin findet dieses neue Medium aktuell immer mehr Beachtung.

VR, AR, MR – die Xtendes Realitys zählen auch zu den Schwerpunktthemen von Eva Fischer.

Depart, The Lacuna Shifts
commissioned by sound:frame

Herwig Scherabon, Arno Deutschbauer & 101, Afterlife
commissioned by sound:frame

VR Workshop, Marshmallow Laser Feast
hosted by sound:frame

VRVienna meetups
Co-organized by Gabriella Chihan-Stanley, Eva Fischer, Elisabeth Gogg & Axel Dietrich

Virtual Reality und Augmented Reality Ausstellung im Rahmen der Vienna Design Week 2018
Co-kuratiert von Alexandra Toth und Eva Fischer

VR Schwerpunkt, Diagonale
kuratiert von Eva Fischer

departure Challenge

Vienna goes TodaysArt Festival / Den Haag

Die Wirtschaftsagentur Wien bietet gemeinsam mit sound:frame und dem TodaysArt Festival zwei Wiener Kreativschaffenden, die Möglichkeit, mit einem kreativ-künstlerischen Beitrag am TodaysArt Festival in Den Haag teilzunehmen.

 

Mit der departure Challenge werden Einsatzmöglichkeiten immersiver Technologien wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) für kreatives Schaffen und damit neuartige Crossover-Konstellationen an der Schnittstelle von Kreativität und Technologie befördert.

Das TodaysArt Festival findet von 21. bis 23. September 2018 in Den Haag statt und versammelt die spannendsten Positionen an den Schnittstellen von Kunst, Musik und Technologie.

Bis zum 22. Juni suchen wir kreativ-künstlerische Projekte an der Schnittstelle zu Virtual und Augmented Reality aus allen Kreativbereichen.

Den ausgewählten Projekten der departure Challenge steht für die Umsetzung ihres Projekts ein Budget von 5.000 Euro zur Verfügung.

Infos zur Einreichung HIER
Einreichfrist: 22.05.2018