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Translation of Complexity

Zum Auftakt eines neuen Jahres audiovisueller Kunst besucht sound:frame vom 10. bis 12. Jänner die Reindorfgasse mit einer Gruppenausstellung. Mit „Translation of Complexity“ thematisiert die Ausstellung verflochtene Themen und komplexe Erzählungen durch Kunst. Gemeinsam mit Improper Walls laden wir eine Reihe von Künstler_innen ein, die den scheinbar ungreifbaren Rahmen der künstlichen Intelligenz, der Permutation des Internets und der Rolle von Mythos und Traditionen in der heutigen Gesellschaft aufbrechen.

Sieben Venues sind Teil der Gruppenausstellung.
Mit SHE WHO SEES THE UNKNOWN zeigt Morehshin Allahyari ihre Arbeit über den digitalen Kolonialismus und die Rekonzeption des Feminismus und Aktivismus bei Aa Collections.
Anna Ridler visualisiert die Fragilität einer Währung, indem sie die Parallelen zwischen der Tulpenmanie des 17. Jahrhunderts und der heutigen Kryptowährung aufzeigt.
Artivive’s featured artist Litto präsentiert ihr Verständnis von Störungen und Fehlermeldungen.
Bei Improper Walls erkunden Cat Jimenez und Benjamin Weber das Internet durch eine dreidimensionale digitale Skulptur und Performance.
In der VR-Experience Afterlife können die Besucher_innen mit Hilfe ihres Atems mit der Virtuellen Welt interagieren (ein Gemeinschaftsprojekt von Arno Deutschbauer, Herwig Scherabon, Lukas Fliszar (101) und Michael Ari (101), commissioned by sound:frame).
Im Keller von metaware vault betrachtet MNCLR buchstäblich versteckte Prozesse von Erinnerung und Imagination.
Last but not least, erforscht nita. bei ein affe die Verbindung zwischen Zuschauer_innen und Künstler_innen durch audiovisuelle Poesie.

Mehr Infos

Translation of Complexity @ Aa Collections

Translation of Complexity @ Artivive

Translation of Complexity @ ein affe

Translation of Complexity @ Improper Walls

Translation of Complexity @ METAWARE

Translation of Complexity @ OMAi Tagtool

TEAM

sound:frame    

  • Eva Fischer | co-curation and sound:frame founder
  • Laura Welzenbach | co-curation, production and project manager
  • Samira Saad | sound:frame communication manager
  • Florian Tanzer | Extra Power
  • Thomas Planitzer | Technik

Improper Walls

  • Urtė Špeirokaitė | co-curation and Improper Walls founder
  • Justina Špeirokaitė | co-curation and Improper Walls founder
  • Alejandra Zapata Torres | co-curation and Improper Walls team
  • Elizabeth Spouse | co-curation and Improper Walls team

Aa Collections

  • Georgij Melnikov | curator and manager at Aa Collections
  • Rina Grinn | Aa Collections founder

Artivive

  • Sergiu Ardelean | artivive founder
  • Carina Doppler | pm, communication and curation at Artivive

Metaware Vault

  • Katja Krüger | mastermind and store owner
  • Richard Pyrker | underground gallery manager

Wir danken:

WienKultur | WE TOUCH | Eule Koffeeinbier | Phononoia

Virtual Reality

(Picture: ITEOTA, Marshmallow Laser Feast)

Die Virtual Reality ist ein faszinierendes neues Medium, das aktuell ein riesiges Potenzial für künstlerische, kreative und technologische Auseinandersetzungen, Diskussionen und Experimente mit sich bringt.
In vielen verschiedenen Bereichen wie der audiovisuellen Kunst, im Design, Gaming, Film & Theater aber auch in Technologie, Wissenschaft oder Medizin findet dieses neue Medium aktuell immer mehr Beachtung.

VR, AR, MR – die Xtendes Realitys zählen auch zu den Schwerpunktthemen von Eva Fischer.

Depart, The Lacuna Shifts
commissioned by sound:frame

Herwig Scherabon, Arno Deutschbauer & 101, Afterlife
commissioned by sound:frame

VR Workshop, Marshmallow Laser Feast
hosted by sound:frame

VRVienna meetups
Co-organized by Gabriella Chihan-Stanley, Eva Fischer, Elisabeth Gogg & Axel Dietrich

Virtual Reality und Augmented Reality Ausstellung im Rahmen der Vienna Design Week 2018
Co-kuratiert von Alexandra Toth und Eva Fischer

VR Schwerpunkt, Diagonale
kuratiert von Eva Fischer

departure Challenge

Vienna goes TodaysArt Festival / Den Haag

Die Wirtschaftsagentur Wien bietet gemeinsam mit sound:frame und dem TodaysArt Festival zwei Wiener Kreativschaffenden, die Möglichkeit, mit einem kreativ-künstlerischen Beitrag am TodaysArt Festival in Den Haag teilzunehmen.

 

Mit der departure Challenge werden Einsatzmöglichkeiten immersiver Technologien wie Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) für kreatives Schaffen und damit neuartige Crossover-Konstellationen an der Schnittstelle von Kreativität und Technologie befördert.

Das TodaysArt Festival findet von 21. bis 23. September 2018 in Den Haag statt und versammelt die spannendsten Positionen an den Schnittstellen von Kunst, Musik und Technologie.

Bis zum 22. Juni suchen wir kreativ-künstlerische Projekte an der Schnittstelle zu Virtual und Augmented Reality aus allen Kreativbereichen.

Den ausgewählten Projekten der departure Challenge steht für die Umsetzung ihres Projekts ein Budget von 5.000 Euro zur Verfügung.

Infos zur Einreichung HIER
Einreichfrist: 22.05.2018

 

Virtual Reality Installation – sound:frame x OK Offenes Kulturhaus Linz

“The Lacuna Shifts”, DEPART, 2017


Angeregt von und in Zusammenarbeit mit sound:frame und OK Offenes Kulturhaus Linz entwickelten DEPART ihre jüngste Arbeit, die Virtual Reality Installation “The Lacuna Shifts”.

Durch die Verwendung von Realtime 3D Environments ist es für die Künstler möglich eine immersive First-Person-Experience für das Publikum zu schaffen.
Wie bereits in ihren Arbeiten “The House Of Drift” oder “The Eidolon Splits” versuchen sie eine modulare Performance/Dramaturgie zu erzeugen, die sich für jede/n BesucherIn leicht verändert darstellt, so dass sich zwei Durchgänge nie exakt gleich präsentieren.
Inspiriert von und in Anlehnung an die Texte von Lewis Carroll werden “Alice’s Adventures In Wonderland” und “Through The Looking Glass” teilweise mehr oder weniger offensichtlich zitiert oder metaphorisch referenziert.

Ähnlich wie in aktuellen Walking-Simulatoren bzw. Narrative-Exploration-Spielen wird der virtuelle Raum hier zu einer wandelbaren Bühne für die mysteriöse Ästhetik von DEPART im Spannungsfeld zwischen trügerischer Raumwahrnehmung, akustischer Halluzination und hermetischen Wortspielen.
Nach dem Anlegen des VR-Headgear startet die Reise durch ein tatsächliches “looking glass” an einen Ort hinter dem Spiegel, der sich fortwährend auf seltsame Art und Weise verändert und mittels fantastischen und surrealen Inhalten in Bild, Ton und Text auf eine faszinierende, poetische Spielwiese der Imagination verführt.
Die Steuerung dieser Erfahrung liegt im wahrsten Sinne des Wortes im Auge der Betrachtenden, denn der Blick spielt eine tragende Rolle in diesem kurzen, aber intensiven Abenteuer im Wunderland der sprechenden Dinge und beweglichen Wände.

Im Rahmen von „sound:frame x OK Offenes Kulturhaus Linz“ – 28. und 29.9.2017

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28.9.2017
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+++ OK Deck +++

„The Lacuna Shifts“, DEPART, 2017

19:00 Eröffnung
22:00 – 02:00 sound:frame x La’Do Club

Zanshin LIVE
Joja
DearNo
Visuals by Leonhard Lass, dasgegenlicht & Leonardo

FREE ENTRY
präsentiert von sound:frame, OK Offenes Kulturhaus & Solaris

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29.9.2017
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+++ OK Deck +++

17:00 Artist Talk: depart
Moderation: Eva Fischer & Markus Reindl

18:30 Panel-Discussion: Virtual Reality im Kunstbereich
depart
Juergen Hagler (Direktor Ars Electronica Animation Festival)
Genoveva Rückert (Kuratorin OK Offenes Kulturhaus)
Moderation: Eva Fischer & Markus Reindl

+++ Solaris +++

ab 22:00 II sound:frame girl:stars

FREE ENTRY

sf girlstars

ANALOG_ DIGITAL. Media (Ex)changes

Eine Koproduktion von Filmarchiv Austria und sound:frame

METRO Kinokulturhaus
3. Oktober 2017 – 28. Januar 2018

Was ist die Zukunft des bewegten Bildes? Was die Zukunft des Kinos? Der Übergang von analogen zu digitalen Bildmedien stößt nicht nur tiefgreifende Veränderungen in der gesamten Filmindustrie an. Er stellt auch die Filmarchive weltweit vor enorme Herausforderungen. Das Filmarchiv Austria widmet sich in Kooperation mit sound:frame dem Niederschlag dieser bildmedialen Zeitenwende in der Film- und Medienkunst in einer neuen Ausstellung.

“Zu den wesentlichen Erfolgen der neuen technischen Medien, Video und Computer, wie der alten technischen Medien, Fotografie und Film, zählen nicht nur, dass sie neue Kunstbewegungen initiierten und neue Ausdrucksmedien schufen, sondern auch, dass sie eine entscheidende Wirkung auf die historischen Medien wie Malerei und Skulptur ausübten. Insofern bilden die neuen Medien nicht nur einen neuen Ast am Baum der Kunst, sondern sie haben insgesamt den Baum der Kunst verändert.” Peter Weibel

Wie Peter Weibel feststellt, “ bilden die neuen Medien nicht nur einen neuen Ast am Baum der Kunst, sondern sie haben insgesamt den Baum der Kunst verändert”. Digitale Technologien eröffnen gänzlich neue künstlerische Möglichkeitsräume. Zugleich lässt ihr Aufkommen auch den Zugang zu analogen Bilderzeugungstechniken nicht unberührt. Die Geschwindigkeit, Verfügbarkeit und Omnipräsenz digitaler Bilder lässt uns die mechanische Präzision analoger Projektoren, die greifbare Qualität des Filmstreifens und den Prozess von Belichtung und Entwicklung anders erfahren.

Die Ausstellung ANALOG_DIGITAL. Media (Ex)changes vereint im Mezzanin und dem ersten Obergeschoss des METRO Kinokulturhaus künstlerische Postitionen, die die jeweiligen Möglichkeiten des analogen und digitalen Laufbildes erforschen. Die Bandbreite erstreckt sich von Expanded Cinema-Arbeiten, über analog und digital erstellte Experimentalfilme,  bis hin zu Virtual Reality Installationen. Gemeinsam ist allen Arbeiten, dass sie sich in besonderer Weise mit der technisch-apparativen Basis des jeweiligen Mediums befassen.

In direkter Gegenüberstellung werden analoge und digitale Technologien als das präsentiert, was sie sind: zwei genuin verschiedene Weisen der Aufnahme, Verarbeitung und Wiedergabe bewegter Bilder, jede mit ihrem spezifischen Satz an ästhetischen, materiellen und konzeptionellen Möglichkeiten.

In Kooperation mit sound:frame

KünstlerInnen: Depart/Leonhard Lass und Gregor Ladenhauf (Wien), Sandra Gibson+Luis Recoder (New York), Wim Janssen (Antwerpen), Rainer Kohlberger (Berlin), Tony Lawrence (Sydney), Lydia Nsiah (Wien), Virgil Widrich (Wien), Antoinette Zwirchmayr (Wien)

AUSSTELLUNGSTEAM

Kuratorinnen: Eva Fischer (sound:frame, Wien), Anna Högner (Filmarchiv, Wien)
Gestaltung und Grafik: Helene Schauer, Madlyn Miessgang (MVD)
Marketing: Tomáš Mikeska, sound:frame
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Larissa Bainschab
Vermittlungsprogramme: Tomáš Mikeska, Anna Högner
Digitale Technik: Jakob Hütter, Thomas Planitzer

SponsorInnen und PartnerInnen:
Klangfarbe
Prilfish
rausgebrannt
Cinema Next
Diagonale

 

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4
1010 Wien

 

Gerald Moser – Drive into the Dust

In Kooperation mit sound:frame zur Diagonale’17
Unterstützt durch KIÖR – Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

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Ein lapidar abgestelltes Auto in einer Fußgängerzone. Scheinwerfer umrahmen wie bei einem Filmset den Wagen. Lichter färben die milchig-transparent verklebten Autoscheiben und tauchen so den Innenraum in ein künstliches Ambiente. Filmmusik dringt dumpf aus dem Inneren des PKW. BesucherInnen und PasantInnen lauschen dem Soundtrack von Außen oder setzen sich in das Fahrzeug.

Die Hermetik des Inneren erzeugt aus langsamen Farb-Lichtverläufen und der Collage aus ausgewählten Movietracks ein stimmungsvolles Kopfkino. Die Außenwelt nur schemenhaft wahrnehmend, entsteht dabei eine immersive, eindringliche Atmosphäre. Das Auto als bekannter Protagonist des Films. Die BesucherInnen als AkteurInnen. Licht, Farbe und Sound werden zum Expanded Cinema Erlebnis.

Eine Installation von Gerald Moser im öffentlichen Raum vor dem Haus der Architektur Graz.
Im Rahmen der Diagonale. Festival des österreichischen Filmes 2017
In Kooperation mit sound:frame, unterstützt durch KIÖR – Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark

sound:frame PROJECTS

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Neues Konzept – sound:frame PROJECTS

„Mit den sound:frame projects möchten wir aktuelle audiovisuelle Kunst und Kultur für eine breite Zielgruppe sichtbar machen und Raum für neue künstlerische und interdisziplinäre Konzepte und Umsetzungen schaffen. Die Ko-Operation mit ausgewählten PartnerInnen ist für uns eine unbezahlbare Bereicherung und inspiriert uns zu neuen Vernetzungen, Konzepten und Auseinandersetzungen.“

Neue sound:frame Website. Design und Umsetzung: 100und1

RETRO SPECTIVE

Zehn Jahre sound:frame Festival- zusammengefasst von den MacherInnen,  PartnerInnen und KünstlerInnen – mit Eindrücken aus allen zehn Festivaljahren.

Vielen Dank an Sofiana Pubill, Simon Sageder und Daniel Zirpel (Videoproduktion)

Wiener Zeitung, Das Ende vom sound:frame

Das Ende vom Sound:frame
Das Wiener audiovisuelle Festival ist derzeit im Gange und findet heuer zum letzten Mal statt.

Von Stefan Niederwieser

Wien. Zum letzten Mal wird das Sound:frame Festival dieses Jahr veranstaltet. 66.000 Besucher, mehr als 60 Auftragsarbeiten und hunderte Stunden Party später – was bleibt nach zehn Jahren von der audiovisuellen Kunst?

„Der Stellenwert von audiovisueller Kunst ist heute höher, es gibt mehr Kollaborationen und Projekte, in denen Visuals integrativ dazu gehören, nur im Club sind sie seltener geworden“, meint Eva Fischer, die heuer zum letzten Mal das Sound:frame Festival kuratiert. Sound:frame hat über zehn Jahre hinweg jeden April Wiener Clubs und Ausstellungsflächen dominiert. Es transformiert sich jetzt, wird sich konstant über das ganze Jahr ausbreiten, mit großen und kleineren Projekten, die über Monate oder auch kurzfristig organisiert werden. Eva Fischer versucht, die Umstände nicht zu vereinfachen, warum das so nötig geworden ist. Es gibt den einen Bösewicht nicht, der dafür verantwortlich wäre, eines der renommiertesten Festivals der Stadt auf dem Gewissen zu haben. Es sind wie so oft viele Gründe.

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